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Von der Freiheit wegzufliegen |
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Geschrieben von Achim Manche
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Wir trauern um Gerhard Segel.
Gerhard hat unseren Verein als Mitglied und Vorsitzender über viele Jahre gestaltet und bis zuletzt begleitet. Er hat vermittelt und die Begegnung gesucht, am Boden unter den Gleitschirmfliegern, mit den anderen vom Fliegen begeisterten und mit sich selbst und der Welt, wenn er in den Luft war.
Das Glück des Fliegens und das Glück irgendwo gut gelandet zu sein hat er in sich bewahrt und mitgenommen, ausgestrahlt danach.
Jeder Flug ist ein Gewinn an Glück und genauso an Freiheit, die man in sich trägt und die nicht ohne Wirkung bleibt. Der Blick in den Himmel schärft die Wahrnehmung am Boden. Gerhard war ein glücklicher Flieger, in der Luft und am Boden und er hat uns an seinem Glück teilhaben lassen.
Die Freiheit im Denken gehörte zu seinem Traum vom Fliegen. Den Boden verlassen und sich auf die Welt einlassen gehörte für ihn notwendigerweise zusammen.
Ganz praktisch ist er mit dieser Einsicht oft weg geflogen, im Vertrauen darauf einen Weg zurück zu finden und sich dazwischen auf den Weg einzulassen zu können.
Wir werden alle einmal nicht mehr zurück kommen.
Bis dahin wollen wir hoffnungsvoll sein und uns an sein Vertrauen darauf, dass man irgendwie schon zurück kommt, erinnern.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 6. Oktober 2009 )
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